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Kanton Nidwalden (1291)

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Kanton Nidwalden (1291)

Beitrag von Forum Member » Mittwoch 12. März 2014, 20:16

Halb-Kanton Nidwalden
Hauptort Stans
Halb-Kanton Nidwalden (Unterwalden nid. d. Wald)
Kanton Nidwalden / 11 Gemeinden • 41'560 Einw. • 275,84 km2

Begrenzt durch den Vierwaldstättersee im Norden und die Bergmassive der Alpen im Süden, wartet der Kanton Nidwalden mit einer beeindruckenden Landschaft auf: zahllose Wanderwege, eine optimale Verkehrsanbindung, markante Dialekte und ein Musikfestival, das über die Landesgrenze hinaus strahlt.

Zusammen mit dem Halbkanton Obwalden bildete Nidwalden den Urkanton Unterwalden.
Unterwalden gehörte zusammen mit Schwyz und Uri zu den drei Waldstätten, die im Jahr 1291 den Grundstein für die heutige Schweiz legten.
Das Bündnis zwischen den drei Kantonen sorgte bis ca. 1330 für Frieden.
Kanton_Nidwalden_Karte_1914_XX.gif
Unterwalden, einer der drei Urkantone der Schweiz, grenzt im Norden an Schwyz und Luzern (durch den Vierwaldstätter See davon getrennt), im Westen an Luzern, im Süden an Bern, im Osten an Uri und umfasst 765 km²
(13,9 Quadratmeilen). Der Kanton Unterwalden wird durch den Kernwald in zwei seitdem 12. Jahrhundert getrennte Staatswesen (Halbkantone) geschieden:

Nidwalden 290,5 km² mit im Jahr 1900 = 13.017 Einwohner
Obwalden 474,8 km² mit im Jahr 1900 = 15.270 Einwohner
Karte_Kanton_Nidwalden_2010.png
Sprachen / Landessprache deutsch
• Deutsch 92,5 %
• Französisch 0,6 %
• Italienisch 1,4 %
• Andere 5,5 %

Konfession / Katholisch 75,6 %
Protestantisch • 11,9 %
Andere Konfession oder keine Angabe • 12,5 %

Nach dem allmählichen Rückzug der Habsburger Landes herrschaft ab den 1330er Jahren wuchs Nidwalden mit der Zeit zu einem eigenständige n Territorium zusammen. Grundlage der Entwicklung waren das Reichsland Unterwalden und
die Reichsvogtei Waldstätte, in denen das Tal erstmals in einem relativ einheitlich en Herrschaftsgebiet zusammengefasst war.
Gleichzeitig gewannen die reichen Grossbauern durch den landwirtschaftlichen Wandel (Ausbau der Grossviehzucht) grösseren politischen Einfluss. Um sich weitere Weidegebiete zu erschliessen, machten sie dem Kloster Engelberg und den verbliebenen Dienstadligen die Weiderechte streitig. So sind aus dieser Zeit verschiedene, zum Teil heftige Konflikte um Weideland und Holzschläge bekannt. 1382 eskalierte der Streit so weit, dass die führenden Dienstadelsfamilien aus Nidwalden verbannt wurden. Bis um 1400 lösten sich dann die grundherrlichen Dinghöfe vollends auf, und die Ürten traten an ihre Stelle: Lokalpolitik wurde fortan in den Ürten gemacht. Gleichzeitig werden die ersten Anzeichen eines
eigenständigen Nidwaldner Staats sichtbar: Ab 1398 tauchen ein Rat und die Landsge meinde in den Quellen auf, und ab 1400 ist ein sogenanntes Elfergericht mit Vertretern aus allen elf Ürten belegt.
Im 15. Jahrhundert konnten die Nidwaldner ihre Herrschaft auf Kosten des Klosters Engelberg erweitern, und 1417 erhielten sie mit dem Blutbann das Recht, Kapitalverbrechen zu bestrafen. Dennoch blieb die staatliche Ordnung insgesamt so schwach, dass Nidwalden zur Lösung innerer Konflikte regelmässig auf eidgenössische Schiedsgerichte angewiesen war. Erst mit der Expansion ins Tessin (zusammen mit Uri und Schwyz) und den französischen Soldpensionen festigte sich der Staat.

Arnold von Winkelried – der Nidwaldner Held

Arnold von Winkelried, der den Eidgenossen 1386 mit seiner Heldentat den Sieg in der Schlacht von Sempach geschenkt haben soll, ist in zeitgenössischen Quellen nicht belegt. Er taucht erst im 16. Jahrhundert in Heldenliedern auf. Die Forschung muss heute davon ausgehen, dass Winkelried keine historische Person war. Der Mythos des Schlachthelden Winkelried war dennoch bedeutend. Seit dem 14. Jahrhundert war in Nidwalden eine eigenständige Ordnung ntstanden, die noch auf unsicheren Beinen stand und gefestigt werden musste. In dieser Entwicklung diente Winkelried den Nidwaldnern – und den Eidgenossen – als Vorbild und als Identifikationsfigur. Das erklärt auch, wieso Winkelried zu dieser Zeit zwar in Heldenliedern, jedoch nicht in Gefallenenlisten auftaucht.
Eine ähnliche Rolle für das Selbstbewusstsein der Nidwaldner spielten auch die Herkunftsund Wappenlegenden, die im 16. Jahrhundert in Chroniken, Liedern und Sagen auftauchen. Diese erzählen etwa, wie die Nidwaldner von noblen Römern abstammten und vor langer Zeit im Kampf für den Papst den Schlüssel als Wappen erhielten. Aufgrund dieser Geschichten erlaubte Papst Julius II. den Nidwaldnern 1512, den päpstlichen Doppelschlüssel im Wappen zu tragen.
Stans_Kirche_Hauptplatz.jpg
Nidwalden1.jpg

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